Du stehst vielleicht gerade an dem Punkt, dass Dir das Geld schneller durch die Finger rinnt, als Du es verdienen kannst.
Und Dir fehlt die Idee, wie Du besser mit Deinem Geld haushalten kannst.

Genau deshalb stelle ich Dir hier eine tolle Möglichkeit vor, wie Du ganz klar alle Deine Themen im Monat im Blick hast – und trotzdem nicht mehr Geld ausgibst, als Du zur Verfügung hast:

Die Umschlagmethode

 Wenn es darum geht, sein Geld zielgerichteter auszugeben und mehr Kontrolle über die Ausgaben zu erhalten, stößt man schnell auf den Tipp „Probier mal die Umschlagmethode“.

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Wie genau das funktioniert und wie Dir die Umschlagmethode dabei hilft, Deine Ausgaben in den Griff zu bekommen, erkläre ich Dir hier:

Das System basiert darauf, dass Du Dir Themen überlegst, die Du im Monat berücksichtigen willst. Ich nenne sie Budgets.

Ich erzähl Dir, wie wir das für uns umgesetzt haben:

Wir haben uns überlegt, welche Ausgaben-Arten wir im Monat so haben. Schnell fielen uns einige ein: Lebensmittel, Tanken, Spaß (Kino, Eis essen, Schwimmen gehen…), Taschengeld der Kinder, Restaurantbesuche, Friseur, Hygieneartikel, Kleidung … Die einen waren eh immer gleich (z.B. Tanken), aber einige haben wir auch nicht wirklich „geplant“. So ging bei uns gern mal einiges mehr an Geld für Kleidung oder Restaurantbesuche raus und das Konto ins Minus.

Besonders für die Bereiche, in denen Du gerne den Überblick verlierst, solltest Du Dir also ein eigenes Budget anlegen.

Und da kommen die Umschläge ins Spiel:

Nimm Dir Briefumschläge – für jedes Budget eins – oder nutze eine Kellnerbörse – und fülle diese für das jeweilige Budget mit dem entsprechenden Geld. Dazu macht es natürlich Sinn, möglichst kleine Scheine abzuheben, damit das Verteilen leichter fällt.

Wenn Du meine bunten Vorlagen zum Ausdrucken nutzen magst, kannst Du Dir die Vorlagen kostenlos herunterladen. Darin gibt es auch eine neutrale Variante zum selbst bemalen 😉

Ziel der Umschlagmethode

ist es, dass Du Dein komplettes Geld, dass Dir diesen Monat zur Verfügung steht, auf diese Umschläge aufteilst. Dabei solltest Du natürlich auch an Sparziele denken oder an Ausgaben, auf die Du mehrere Monate hinsparen möchtest (oder Deine Rettungskasse, falls sie noch nicht gefüllt ist).

Und dann kann es auch schon losgehen mit dem Ausgeben 😉 Wichtig: Du musst so haushalten, dass Du mit dem Geld im Umschlag auskommst. Da Du Dein komplettes verfügbares Geld aufgeteilt hast, würde ein leerer Umschlag bedeuten, dass Du nicht mehr Geld ausgeben kannst – oder notfalls aus einem anderen Budget Abstriche machen musst.

Hast Du die Umschlagmethode schon selbst ausprobiert?

Wie gefällt Dir diese Art der Ausgabenführung?

Du kannst gerne unter diesem Artikel kommentieren, ich freu mich auf Deine Meinung und Ideen.

5 – nein, sogar 6 – gute Gründe für die Umschlagmethode

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Hier noch ein Tipp für die Langzeitnutzung von Umschlägen:

Alternativ zu Umschlägen aus Papier, die ggf. schnell zerreißen, kannst Du Dir auch einen Spiralplaner mit einzelne Zipp-Beutel zulegen, die Du immer wieder nutzen kannst und z.B. auch in einer Schwimmtasche das Geld trocken lagern.

Ich hab diese hier ausprobiert und wir finden sie großartig:

 

 

Umschläge mit Druckknopf*

– diese nutze ich z.B. gerne für Langzeitsparziele – bei denen ich hauptsächliche Scheine einfüge.

Für die Budgets, für die ich täglich das Geld rein und raus nehme, nutze ich aktuell ein Ringbuch mit Klarsichtfolien mit Zipper.

 

Ringbuch aus Filz*

Damit hast Du alle Zipp-Beutel gut sortiert beisammen.

 

Zipp-Beutel*

Großartige Beutel, meine absoluten Favoriten. Mit diesen Beuteln kannst Du für jedes Budget einen eigenen anlegen und praktisch überall mit hinnehmen. Jeder Cent bleibt in seiner Tasche und selbst im Schwimmbad ist alles wasser-abweisend verpackt.

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